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Loni-Montana
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BeitragVerfasst am: 02.02.2007, 10:46    Titel: NAHOST Antworten mit Zitat

01. Februar 2007

Israel will Iran nicht angreifen

Israel will nicht militärisch gegen Iran vorgehen. Man wolle sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Mullah-Staats einmischen, sagte Vize-Regierungschef Schimon Peres.


Jerusalem - Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sei ein Problem für das iranische Volk, weil er seine Versprechen nicht halte und keine Lösungen für Probleme biete, sagte Peres bei einer Diskussionsveranstaltung mit Studenten in Jerusalem. Auf die Frage des Moderators, ob er einen militärischen Einsatz gegen Iran ausschließe, sagte Peres: "Durch Israel, ja."

Israel betrachtet Iran als Bedrohung wegen des Verdachts, Teheran wolle Atomwaffen entwickeln.
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Loni-Montana
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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 03:05    Titel: Antworten mit Zitat

10. Februar 2007

HAMAS-FATAH-EINIGUNG

Nahost-Quartett fordert Anerkennung Israels
Das Nahost-Quartett hat die Einigung der Hamas und der Fatah auf die Bildung eines gemeinsamen Kabinetts begrüßt. Auf Unterstützung darf die künftige palästinensische Regierung jedoch nur hoffen, wenn eine zentrale Bedingung erfüllt ist - die Anerkennung Israels.

Washington - Das US-Außenamt veröffentlichte gestern eine gemeinsame Erklärung der UNO, der USA, der EU und Russlands. Darin heißt es, das Nahost-Quartett werde die neue palästinensische Regierung unterstützen, wenn diese sich für die Gewaltfreiheit, die Anerkennung Israels und die Respektierung früherer Vereinbarungen und Abkommen einsetze. Israelische Vertreter äußerten sich skeptisch über eine Palästinenserregierung, an der auch die radikale Hamas beteiligt wäre.

Der israelische Vize-Regierungschef Schimon Peres sagte dem Münchner Magazin "Focus", wenn die Hamas mit Israel verhandeln wolle, müsse sie Israel auch anerkennen. "Wir werden uns nicht auf Spielereien einlassen." Die neue Regierung müsse eine Politik vertreten, "die die Erwartungen der Welt erfüllt". Israel habe Frieden mit Jordanien und Ägypten schließen können, weil es dort nur eine Regierung gebe. Im Libanon und bei den Palästinensern sei dies gescheitert, weil dort verschiedene Kräfte wirkten, sagte Peres. "Um Erfolg zu haben, braucht man einen Partner, der mit einer Stimme spricht, sonst geht es weiter und weiter und weiter."

Die israelische Außenministerin Zipi Livni sprach der Hamas ab, "die nationalen Interessen der Palästinenser oder ihre Hoffnungen zu vertreten". Es gebe einen "klaren Unterschied" zwischen Moderaten und Extremisten. "Die Hamas setzt Terror nicht dafür ein, um einen friedlichen Palästinenserstaat aufzubauen, sondern um andere zu zerstören, um Israel zu zerstören. Wir können uns keinen Terroristenstaat leisten", sagte Livni auf der internationalen Sicherheitskonferenz in München.

"Fruchtbares" Gespräch mit Ban Ki Moon

Zwei Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, Sajeb Erakat und Jassir Abed Rabbo, kamen unterdessen in New York mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammen. Es sei ein "fruchtbares" Gespräch gewesen, sagte Rabbo. Neben dem Abkommen von Mekka sei es auch um das nächste Treffen des Nahost-Quartetts gegangen. Zuvor hatten die beiden Palästinenser bereits US-Außenministerin Condoleezza Rice getroffen. Rice habe "verhalten" auf die Ergebnisse des innerpalästinensischen Versöhnungstreffens reagiert, berichteten sie. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Dana Perino, sagte die USA wollten das Abkommen zunächst auch im Detail prüfen.

Die verfeindeten Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah hatten sich am Donnerstag unter saudiarabischer Vermittlung auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung geeinigt. Am 19. Februar will US-Außenministerin Rice Abbas und den israelischen Regierungschef Ehud Olmert treffen. Das Nahost-Quartett kommt zwei Tage später in Berlin zusammen. Das teilte die Sprecherin des EU-Außenbeauftragen Javier Solana, Christina Gallach, gestern in Brüssel mit. Darauf hatte sich Solana kurz zuvor per Telefonkonferenz mit Rice, ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sowie dem deutschen Außenminister und EU-Ratspräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) verständigt.

mik/AFP/AP
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Loni-Montana
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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 03:16    Titel: Antworten mit Zitat

09. Februar 2007

TEMPELBERG

Muslimische Hetze gegen Bauarbeiten
Von Pierre Heumann , Tel Aviv

Von Indonesien über Jordanien bis nach Ägypten und Marokko werden Proteste gegen die Bauarbeiten am Tempelberg laut. Dabei ist die heilige al-Aksa-Moschee gar nicht berührt. Doch das kümmert die religiösen Fanatiker nicht: Sie wollen den muslimischen Alleinanspruch auf Jerusalem.

Tel Aviv - Der Dschihad ist nicht nur das Recht eines jeden Muslimen, sondern sogar seine Pflicht, wenn er seine Heiligtümer, seinen Besitz oder sein Land verteidigt", hetzt das Oberhaupt des einflussreichen Al-Azhar Islam-Instituts in Kairo, Scheich Mohammed Sajjid Tantawi - obwohl es zwischen den Arbeiten ausserhalb der Mauer und der Moschee keine Berührungspunkte gibt.

Jeder Muslim müsse das tun, was in seiner Macht stehe, um diesen Angriff auf die al-Aksa-Moschee abzuwehren, behauptet er in der halbamtlichen ägyptischen Tageszeitung "Al-Ahram". Die Palästinenser lassen sich nicht zwei Mal bitten. Viele wähnen sich als Vorposten gegen den vermeintlichen Angriff auf den Islam. Sogar Jordaniens König Abdallah, sonst ein Mann des Ausgleichs, unterstützt sie dabei.

Die Aufregung überrascht auf den ersten Blick. Denn es geht lediglich darum, die Erdrampe zu reparieren, welche den Platz vor der Klagemauer mit dem Tempelberg verbindet. Statt der Rampe soll eine stabile Brücke errichtet werden. Dazu sind Pfeiler nötig, die in der Erde verankert werden. Und dies wiederum ruft Archäologen auf den Plan, so will es das israelische Gesetz. Die Forscher sollen mit einer Notgrabung sicherstellen, dass keine archäologischen Kostbarkeiten durch das Setzen der Pfeiler zerstört werden.

Aber kein anderer Ort auf der Erde ist religiös so sensibel wie der Tempelberg, kein anderer Ort spornt die Fantasien von religiösen Fanatikern in gleichem Maße an. Auf dem Berg stehen der Felsendom und die al-Aksa-Moschee, wo der Prophet laut islamischem Glauben betete und dann zum Himmel aufstieg. Gleichzeitig ist der Hügel für Juden und Christen der Standort der ersten beiden Tempel sowie der Platz, wo Abraham seinen Sohn Gott opfern wollte.

Die historische Belastung hat Folgen. Moslems befürchten, dass radikale Israelis anstelle der Moscheen den Dritten Tempel bauen wollen.

Der Tempelberg ist deshalb immer wieder ein Katalysator für Unruhen. Als die israelische Regierung 1996 einen Tunnel bei der westlichen Umfassungamauer eröffnete, kam es zu Kämpfen, bei denen 61 Palästinenser und 15 israelische Soldaten getötet wurden. Und vier Jahre später gab ein Besuch von Ariel Scharon auf dem Tempelberg das Zeichen zum Beginn der zweiten Intifada.

Doch letztlich geht es nicht nur um religiöse Gefühle, sondern um Politik. Die Palästinenser wollen in Jerusalem archäologische Ausgrabungen verhindern, weil diese den islamischen Alleinanspruch auf Jerusalems in Frage stellen könnten. "Wir sind dagegen, dass die Juden durch Ausgrabungen ihre historische Verbindung zu Jerusalem beweisen," sagt etwa ein palästinensischer Politiker.

Dabei ist auch Geschichtsfälschung kein Tabu. Um den islamischen Alleinanspruch zu untermauern, behauptete etwa der Jerusalemer Mufti, die jüdischen Tempel habe es nie gegeben.

Pierre Heumann ist Nahost-Korrespondent der Schweizer "Weltwoche"
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Loni-Montana
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BeitragVerfasst am: 11.02.2007, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jerusalem

Israels Polizei stürmt Tempelberg


09. Februar 2007
Im Streit über Bauarbeiten Israels am Fuße des Tempelbergs in Jerusalem sind bei Zusammenstößen am Freitag mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei habe das Gelände der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg gestürmt, berichteten Augenzeugen.


Während muslimische Gläubige Steine warfen, setzte die Polizei demnach Tränengas und Blendgranaten ein. Ein Teil der Demonstranten verbarrikadierte sich in der Moschee, wie Augenzeugen berichteten. Laut Polizei wurden 17 Demonstranten und 15 Beamte verletzt sowie 17 Menschen festgenommen.



„Lage voll unter Kontrolle“



Auf dem Tempelberg vor dem Felsendom
Der palästinensische Politiker Mustafa Barguti warf den Israelis vor, sie seien noch vor dem Ende der Freitagsgebete gewaltsam auf das Gelände der Al-Aqsa-Moschee vorgestoßen. Ein israelischer Polizeisprecher sagte, Aufgabe der Einheiten sei es, für Ruhe zu sorgen. Die Polizei habe die Lage „voll unter Kontrolle“.


In den engen Gassen der an den Tempelberg angrenzenden Altstadt von Jerusalem bewarfen Palästinenser Polizisten mit Steinen und Flaschen. Auch an einem Hauptkontrollpunkt und Übergang vom Westjordanland nach Jerusalem kam es zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hatte am Donnerstag eine Bitte von Verteidigungsminister Amir Peretz zurückgewiesen, die archäologische Grabung zu stoppen.




Israelische Behörden betreiben derzeit Arbeiten an einem im Jahr 2004 teilweise eingestürzten Fußweg. Er führt vom Platz der Klagemauer auf den Tempelberg, auf dem die Al-Aqsa-Moschee steht. Ein Abschnitt des Weges soll durch eine neue Konstruktion ersetzt werden. Aufgebrachte Muslime und arabische Regierungen protestieren seit Dienstag gegen die Bauarbeiten, die ihrer Meinung nach die Moschee gefährden. Sie gilt als eines der wichtigsten Heiligtümer der Muslime.

Beiden Seiten heilig: Der Tempelberg

Archäologische oder bauliche Tätigkeiten am Jerusalemer Tempelberg haben schon öfters hitzige Unruhe, bisweilen auch gewaltsame Demonstrationen nach sich gezogen, die bald in politische Proteste mündeten. Zuletzt hatte der Besuch des israelischen Politikers Ariel Scharon im Herbst des Jahres 2000 auf dem „Haram al scharif“ (der „edlen geschützten Stätte“), wie das Gelände von den Muslimen genannt wird, sogar die zweite Intifada mitentfacht, die deshalb auch „Al-Aqsa-Intifada“ genannt wird. Sie führte zu einer Jahre währenden Gewaltspirale zwischen Israelis und Palästinensern.

Bei früheren Anlässen kamen Proteste von jüdisch-orthodoxer, dann wieder von muslimischer Seite. Den Juden gilt der Tempelberg mit dem „Felsen Moriah“ als Ort des Tempels Salomons, des ersten jüdischen Tempels. Er wurde vom babylonischen König Nebukadnezar bei der Eroberung Jerusalems im Jahre 587 vor Christus zerstört. Den Muslimen gilt der Tempelberg zudem als Schauplatz jener „Nachtreise“ (isra) des Propheten Mohammed, einer Vision, die im Koran, Sure 17, erwähnt wird und die dieser Sure auch ihren Namen gab.

Auf dem Tempelberg stehen mit der Al-Aqsa-Moschee und dem „Felsendom“ (Qubbat al sahra) die heutzutage vor allem aus politischen Gründen „wichtigsten“ islamischen Heiligtümer nach Mekka und Medina. Die gegenwärtigen Bautätigkeiten sollen offenbar nur ein Provisorium am Mugrabi-Tor in der Nähe der jüdischen „Klagemauer“ beseitigen, erregen jedoch politischen Aufruhr bis in die arabischen Nachbarstaaten Israels, ja bis nach Teheran. Dessen Revolutionsführer Ajatollah Chamenei rief die Muslime zu Protesten auf.

In einer Region, in welcher der Religion mindestens ebenso große politische wie spirituelle Bedeutung zukommt, werden die jeweiligen Heiligtümer, ja alle kulturellen Reste aus früheren Zeiten auch politisch instrumentalisiert. Dies gilt für beide Seiten des Konflikts. (wgl.)
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